Pressemeldungen

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10. Dezember 2013

Ein Winterdienstfahrzeug der Stadtwerke Rodgau stellt sich vor

Gestatten: Unimog – U300

Profil:

Baujahr 2008
Zul. Gesamtgewicht 12 t
Ausrüstung Streuer + Räumschild
Ladekapazität 1,7 m³
24h/Tag einsatzbereit

Gerne möchte ich mich Ihnen einmal vorstellen. Vielleicht haben Sie mich auch schon im Einsatz gesehen? Im Winter bin ich oft schon sehr früh für Sie unterwegs. Mit Unterstützung meines Streuers und meines Schneepfluges befreie ich einen Teil Rodgaus Straßen von Schnee und bringe Feuchtsalz aus. Mein Fahrer und ich sind ein eingespieltes Team, wir fahren eine Gesamtstrecke von 56 km bei jedem Einsatz. Davon werden 26,5 km geräumt und gestreut. Letzte Saison haben wir zum Beispiel ca. 50 Einsätze gefahren. Und demnächst kann ich wieder für Sie meine Stärken anwenden. Bis bald – Ihr Unimog U300

Der Unimog und seine Gefährten sind für den Winterdienst gerüstet und Norman Keller, Leiter der kommunalen Dienste, hat die Pläne und Touren bereits fertiggestellt. Seit 1. November 2013 befinden sich die Mitarbeiter der kommunalen Dienste in Winterdienstbereitschaft. Die Stadtwerke Rodgau können die Straßenlage ziemlich genau einschätzen. Neben der Sichtkontrolle morgens früh um ca. 3:30 Uhr hinsichtlich Schneefalls, Kältegrade und überfrierende Nässe, sind im Stadtgebiet an strategischen Punkten Glättemelder angebracht, die Glättegefahr digital an die Einsatzleitung übermitteln. Der Winterdienst ist in Teams organisiert. Bei einem Einsatz sind drei Großraumfahrzeuge, vier Kleinstreufahrzeuge und sechs Fahrzeuge mit Fußtrupps unterwegs.

Unsere Straßen sind in Prioritäten eingeteilt. Fußgängerüberwege, S-Bahn-Bereiche und Unterführungen wie auch Kreuzungsbereiche haben in Kombination mit den Hauptverkehrsstraßen oberste Priorität. Die Aufrechterhaltung der Busstrecken ist einhergehend auch erste Priorität. Die Teams, die manuell arbeiten, räumen auch Ampelübergänge und Zebrastreifen.

Auf den Friedhöfen und Wegen in Grünanlagen herrscht eingeschränkter Winterdienst. Das heißt für die Bürger: Auf diesen Wegen besondere Vorsicht. Nebenstraßen und deren Überwege werden nicht vom Schnee befreit und auch nicht gestreut. Für die Gehwege sind die jeweiligen Anlieger zuständig. Landesstraßen wie die L3116 nach Babenhausen oder die L3121 nach Seligenstadt sowie die Kreisquerverbindung K174 nach Dietzenbach, werden von Hessen Mobil betreut.

Der erste Einsatz der Teams der kommunalen Dienste ist in dieser Saison bereits gemeistert. Am 28. November sind die Winterdienstler ausgerückt, um die erste Glätte zu bekämpfen. Die Stadtwerke Rodgau hoffen auf eine weiße Weihnacht, aber auch darauf, dass es an den Feiertagen nicht schneit, damit die Mitarbeiter das Fest mit ihren Familien verbringen können.