Wasserzähler und -leitungen jetzt schon vor Frost schützen!

Auf Grund der fortgeschrittenen Jahreszeit muss mit überraschenden Kälteeinbrüchen gerechnet werden. Aus diesem Grunde raten die Stadtwerke Rodgau ihren Kunden, die erforderlichen Frostschutzmaßnahmen zu treffen, um ein Einfrieren von Wasserzählern und Leitungen zu verhindern.

  • Leitungen im Hausanschlussraum

Hier sollten Fenster und ins Freie führende Türen bei Frostgefahr nach Möglichkeit geschlossen bleiben und entsprechend mit Isoliermittel verkleidet werden. Bei starkem Frost empfehlen die Stadtwerke weiter, auch die Wasserzähleranlagen und Innenanlagen zu isolieren bzw. für die Erwärmung der betreffenden Räume zu sorgen oder in ganz extremen Fällen in den Nachtstunden das Wasser abzustellen und die Wasserleitung zu entleeren. Die Entleerungshähne sollten geöffnet bleiben.

  • Wasserzählerschächte und Gartenanschlüsse

Die Leitungen, Armaturen und Wasserzähler sind bei diesen Anschlüssen ebenfalls vor Frost zu schützen und zu isolieren, sonst wie vor beschrieben.

  • Noch nicht bezogene Neubauten

Hier besteht die Gefahr des Einfrierens der Wasserleitungen und der Wasserzähleranlagen ganz besonders, auch in diesen Fällen ist wie unter
für den Hausanschlussraum beschrieben, vorzugehen.

  • Wasserverbrauchsleitungen (auch Abflüsse)

Abflussleitungen wie Siphonrohre und Spülkästen in Klosetts, Bädern usw. sollten ebenfalls besonders geschützt werden. Zur Vermeidung des Einfrierens der Verbrauchsleitungen und Behälter wird dringend empfohlen, Kälteeinwirkung in die betreffenden Räume zu vermeiden und gegebenenfalls die Leitungen und Wasserbehälter zu entleeren bzw. Frostwächter (Heizungen) einzubauen.

Eingefrorene Wasserleitungen müssen sofort von einem Installateur aufgetaut und mit Isoliermaterial versehen werden, um größere Schäden zu vermeiden.

Ist ein Wasserzähler eingefroren oder die Leitung vor dem Wasserzähler, so müssen die Stadtwerke Rodgau  unter der Tel.-Nr. 82 96 0 benachrichtigt werden.

Die Stadtwerke Rodgau beantworten gerne weitere Fragen zu den vor beschriebenen Sicherungsmaßnahmen unter der Tel.-Nr. 82 96 0.