Winterdienstfahrzeug für die Sommerhitze

Als hätten es die Stadtwerke Rodgau schon gewusst, haben sie doch bereits im Juni diesen Jahres ihren Unimog, der bisher ausschließlich im Winterdienst eingesetzt wird, zu einem Wasserfahrzeug umgerüstet. Das Spezialfahrzeug der Kommunalen Dienste verfügt nun über einen sogenannten ECO Multiwash SWA 3000 Pritschenaufbau mit Gießbrause. „Der Gießarm bietet mit seiner großen Reichweite bis 6,6 m die optimale Bewässerung von Pflanzbeeten und Straßenbäumen. Der Brausekopf mit weichem Wasserstrahl garantiert eine pflanzenschonende Gießfunktion nicht nur für empfindliche Pflanzen sondern schützt auch diese vor Beschädigungen. Mit 200 Liter pro Minute sorgt die Niederdruckpumpe außerdem dafür, dass unsere Mitarbeiter deutlich weniger Zeit und Aufwand für das Wässern benötigen“, so der Betriebsleiter der Stadtwerke Rodgau Markus Ebel-Waldmann.

Aktuell wässern die Stadtwerke im Auftrag der Stadt immer montags den Ludwig-Erhard-Platz, hier die beiden Flächen am Kerbbaum und den neu gepflanzten Baum westlich zwischen Kerbplatz und Parkplatz, die Staudenflächen in der Hainburgstraße, drei Kinderspielplätze am Mollischgraben, Tucholskyweg und Finkenweg.

Dienstags sind die von den Stadtwerken an der Bachstraße, Hamburger und Düsseldorfer Straße und im Leipziger Ring gepflanzten Bäume des Baumprojektes der Stadt Rodgau dran. Auch die Staudenflächen und Baumscheiben der Eisenbahnstraße, Heinrich-Böll-Straße und am Kapellchen werden auf Wunsch der Stadt Rodgau von uns bewässert.

Alleine am Kapellchen in Jügesheim werden 3.100 Liter Rodgauer Wasser für einen Wässergang benötigt. In der Hainburgstraße ist es die doppelte Menge. Auch die frisch gepflanzten Bäume zum Beispiel in der Bachstraße brauchen pro Arbeitsgang rund 100 Liter – pro Baum versteht sich.

„Die Investition hat sich gelohnt“, freut sich Geschäftsbereichsleiterin Sabine Kretschmer. „Mit der Umrüstung hoffen wir nicht nur auf eine bessere Auslastung unseres Sonderfahrzeuges sondern auch dem Klimawandel und den daraus heißer werdenden Sommern entgegenwirken zu können und wünschen uns natürlich weiterhin viele Aufträge“.