Rückbau der beiden Zierbrunnenbecken und Umgestaltung des gesamten Eingangsbereichs vor der Trauerhalle auf dem Waldfriedhof Jügesheim

Die beiden Zierbrunnenbecken vor der Trauerhalle auf dem Waldfriedhof Jügesheim wurden im Mai diesen Jahres zurückgebaut. Die Beckenbeschichtung wies eine Vielzahl von Rissen auf. Da das Wasser aufgrund der defekten Beschichtung weglief, mussten die Becken bereits im vergangenen August stillgelegt werden.

Es wurden seitens der Stadtwerke Rodgau Überlegungen angestellt, die Zierbrunnenbecken einer Sanierung zu unterziehen. Entsprechende Angebote wurden daher von Fachfirmen über eine neue Brunnenbeschichtung eingeholt.

Folgende Sanierungsmaßnahmen hätten durchgeführt werden müssen:
– Abfräsen und Kugelstrahlen des Beckenbodens
– Ausbesserungen größerer Fehlstellen und Verpressung der Risse im Beton
– Grundierung und Beschichtung der beiden Becken
– Installation einer neuen Brunnentechnik, da die inzwischen 42 Jahre alten defekten Leitungen ersetzt werden mussten
– Erneuerung der Spritzdüsen der Fontänenanlage

Hinzu kämen die weiterhin laufenden Unterhaltungs- und Wartungskosten. Darunter fallen auch kleinere Reparaturarbeiten, wie z. B. Arbeiten an der Installation, das Auswechseln einer Düse etc.

Aufgrund der hohen Reparaturkosten sowie der jährlichen Unterhaltungs- und Wartungskosten hat die Betriebskommission der Stadtwerke Rodgau beschlossen, die beiden Zierbrunnenbecken nicht mehr zu reparieren. Sie folgte der Empfehlung der Stadtwerke Rodgau, beide Zierbrunnenbecken zurückzubauen und die Fläche entsprechend als Grünfläche umzugestalten, um den gesamten Eingangsbereich des Waldfriedhofes repräsentativ darzustellen.

Der Rückbau der beiden Brunnenbecken wurde nunmehr im Mai durch eine beauftragte Fachfirma vollzogen. Diverse Beiarbeiten der Pflasterflächen sowie eine neue Randeinfassung (Kantensteine) im Abbruchbereich waren hierbei notwendig. Die freien Flächen wurden als entsprechende Pflanzflächen ausgebaut und mit den dahinterliegenden vorhandenen Grünflächen verbunden. Eine Überarbeitung des alten Pflanzenbestandes war aufgrund der geringen Vitalität und der Vergreisung der Pflanzen notwendig und wurde daher auch optisch und gestalterisch durch Ergänzungspflanzungen aufgewertet und bereichert.

Die Standortbedingungen der alten Eiche (Alter: 80 Jahre) wurden verbessert sowie die Baumscheibe entsprechend vergrößert, da sich bereits die Pflastersteine um die Eiche herum hoben.

Damit die neuen Pflanzflächen ein repräsentatives Erscheinungsbild erhalten, wurde eine ansprechende Dauerbepflanzung (aus Stauden und Gräser) unter Einbeziehung einer jahreszeitlichen Wechselflorbepflanzung, um unterschiedliche Blühaspekte zu erreichen, hergestellt. Die Pflanzarbeiten werden Anfang nächster Woche, am 07.07. und 08.07.2014, zum Abschluss gebracht.“